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Croatia Open Tennisturnier ATP (Umag, Istrien)
Die ATP Croatia Open Umag ist mehr als nur eine hervorragende ATP World Tour Tennisturnier. Die Veranstaltung hat dazu beigetragen, Umag als ein Symbol von hochwertigen kroatischen Tourismus zu etablieren. Im Jahr 2012 wurde Marin Cilic das erste Weltmeister seit das Turnier im Jahr 1990. Croatia Open Tennisturnier ATP Info
Der Leuchtturm von Kap Savudrija (Umag, Istrien)
Leuchtturm von Kap Savudrija ist der älteste aktive Leuchtturm an der Adria und auch der nördlichste kroatische Leuchtturm am nordwestlichen Kap der Halbinsel Istrien. Savudrija Info
Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt (Umag, Istrien)
Sie wurde im Jahr 1595 im Barockstil an Stelle der vorhergehenden Kirche nach Entwürfen von Zuano Dongetti gebaut. Neber der Kirche erhebt sich der Glockenturm, in dem zwei Reliefs zu sehen sind: der venezianische Löwe und der Beschützer der Stadt, der Heilige Pelegrinus, mi dem Modell des Umager Kastells aus dem 14. Jh. Interessant ist auch die Reste der mittelalterlichen, städtischen Mauer aus dem 11. Jh. zu besichtigen, die in der Renaissance durch rund Türme verstärkt wurde.
Strand Katoro (Umag, Istrien)
Nicht so weit von Umag liegt die Ferienanlage Katoro. Am Strand Katoro, der mit der „Blauen Flagge" ausgezeichnet ist, können Sie wunderbar faulenzen oder auch den Tag sportlich gestalten. Strand Katoro Info
Vogelreservat Mirna River Delta (Umag, Istrien)
Die Lagunen des Flusses Mirna Delta und Tarski Abdeckung schaffen einen perfekten Lebensraum für die Wanderung, Überwinterung und nisten vom Vögelwasser Lebensräume. Dies ist, wo der Alpenstrandläufer, ein sibirischer Brutvogel, stoppt, wenn es nach ganz Kroatien fliegt im Sommer Migration in Herden von etwa 30 Arten. Dieser Bereich wird in kurz ein spezielles ornithologisches Reservat geworden, so dass es den formalen Rahmen für die Bereitstellung von Schutz nicht nur auf die große Vielfalt von Vögeln, die dort leben benötigt, sondern auch zu den Feuchtgebieten, einem der wenigen verbliebenen im Mittelmeer.
Naturpark Škarline (Umag, Istrien)
Naturpark Škarline ist ein untrennbarer Teil der lokalen Identität. Besucher der Region manchmal vermisse den Besuch Naturpark Škarline. Es dauert nicht lanng diesen perfekten erhaltenen Naturpark zu entdecken. Es liegt nur zwei Kilometer vom Brtonigla und nannte Škarline nach dem Strom, der im Park entspringt. In seinem Verlauf um Mirna River, einige Kilometer nach Süden, hat der Strom grüne Kanyons, einzig in seiner Art in Istrien erstellt. Eine weite Landschaft mit Wiesen, zwei kleinen Seen und einer Brücke ist die erste Ansicht des Parks. Einige Bänke und ein Wasserhahn für Trinkwasser machen dieses perfekte Bild-Bereich ein toller Ort für ein Picknick.
Belvedere Novigrad
Die einzige Loggia in ganz Istrien, die am Meeresufer liegt. Sie ruht wahrscheinlich auf der älteren Struktur der Verteidigungsmauern (den Trümmern eines Turms).
Es wird angenommen, dass die Loggia im 16. Jh. gebaut wurde, und in den Jahren 1860 und 1930 wurde sie erneuert. Ursprünglich hatte sie ein Walmdach. Westlich neben der Loggia befindet sich der gewölbte Durchgang Porta a marina, der zum Meer herab führt. Der Bogen trägt im Schlussstein das Datum 1649, doch die ganze Konstruktion wurde im 19. Jahrhundert, als der neue Stadtpark eingerichtet wurde, aus dem nordwestlichen Teil der Stadt dorthin übertragen.
Bifora
Als 1994 der Verputz von der Front des Gebäudes am Trg Pozzetto abgeschlagen wurde, kam das spätgotische zweiflügelige, durch eine Mittelsäule gegliederte Fenster zum Vorschein.
Es handelt sich dabei um ein Spolium, ein nachträglich eingebautes, wahrscheinlich aus einer der mittelalterlichen Kirchen innerhalb der Stadtmauern stammendes.
Ciborij biskupa Mauricija
Das sechsseitige Ziborium (Altarüberbau) stand in der Taufkapelle neben der Novigrader Kathedrale. Wie es früher aussah, ist aus einer Zeichnung von L. Dufourny (1754-1818) ersichtlich, der es in baufälligem Zustand vorfand (daher ist die Rekonstruktion des fragmentarischen Ziboriums nicht ganz eindeutig).
In der die Bögen entlanglaufenden Inschrift steht der Name des Bischofs Maurizius, der das Ziborium in Auftrag gab. Als Bischof von Istrien wird Maurizius in einem Brief des Papstes Hadrian an Karl den Großen (datiert 776/780) erwähnt, was auch über die Entstehungszeit des Ziboriums Aufschluss gibt. Die Komposition und Auswahl der Motive in den Reliefverzierungen sind für Ziborien im allgemeinen, vor allem aber für diejenigen aus Veneto und Friaul charakteristisch. Das Maurizius- Ziborium, ohne seinesgleichen in Istrien, wurde in einer Werkstatt hergestellt, die sich in Cividale befunden haben muss, und stellt den letzten Nachklang der „Liutprander Renaissance“ dar, der Langobardenkunst am neuen karolingischen Hof.
City walls Novigrad
Der historische Stadtkern war rundherum von Mauern umgeben, deren Verlauf heute nur noch durch ihre Überreste angedeutet ist. Im 13 Jh., als die Stadt samt ihrer Umgebung an Venedig fiel, wurden sie auf den Ruinen - wie allgemein angenommen - spätantiker Befestigungen errichtet.
Sie waren das Werk der örtlichen Baumeister, die in langwieriger und hartnäckiger Arbeit zuerst niedrige Verteidigungsanlagen bauten, um danach auf ihre althergebrachte Weise die hohen Mauern aus behauenem Bruchstein mit den charakteristischen Zinnen zu errichten. Die Mauern wurden mehrmals erneuert. Der ältere viereckige Turm steht neben dem einstigen Stadttor, während die Rundtürme aus der Renaissance stammen. Die letzte Sanierung der Mauerreste neben Prolaz Venecija und dem Brolo-Park fand 2004/05 statt.
Kripta
Hinter dem Hauptaltar der Pelagiuskirche liegt eine halb eingegrabene (früh)romanische Krypta, die einzige ihrer Art in Istrien und eine der wenigen in ganz Kroatien.
Die Krypta ist dreischiffig, mit starken Kreuzgewölben und zwei kleinen, überwölbten Räumen in den toten Ecken. Im zentralen Teil steht die Confessio (Raum mit Heiligengrab), die eine Inschrift mit dem Namen des Bischofs Adam aus dem Jahr 1146 trägt. In den 1895 durchgeführten archäologischen Untersuchungen, in denen versucht wurde, die Fundamente der frühchristlichen Basilika zu ermitteln, wurden in der Krypta zahlreiche Fragmente liturgischen Inventars aus dem (frühen) Mittelalter gefunden. Sie sind heute im Novigrader Museum ausgestellt.
Das Lapidarium wurde auch durch weitere, in den Renovierungsarbeiten 1996-99 gemachte Funde vervollständigt. Diese gaben neue Aufschlüsse über die Entstehung der Krypta, der Pelagiuskirche und der Stadt selbst. Typologisch ist die Novigrader Krypta mit derjenigen in Aquileia verwandt und wird daher in das Ende des 8. und den Anfang des 9. Jh. datiert.
Ladanjska palača / Samostan u Dajli
Im Ort Dajla liegt am Meeresufer ein wertvoller architektonischer Komplex, der durch seine harmonische Schönheit und lange, bewegte Geschichte sowohl Fachleute als auch zufällige Passanten anspricht.
Sein heutiges Aussehen erhielt der Komplex 1839, nach Plänen des französischen Architekten Le Terrier de Manetot. Der Herkunft seines Architekten verdankt das Palais von Dajla sein französisches neoklassizistisches Aussehen, einzigartig in Istrien. An der Stelle des alten, viereckigen Gebäudes mit Türmen an jeder der Ecken, das von jeher das Kastell genannt wurde, spross ein elegantes, rechteckiges Haus mit zwei Stockwerken, an der Vorderseite von zwei beinahe identischen Gebäuden flankiert. De Manetot respektierte nämlich die vorhergehende Stilepoche: Die östlich des Kastells liegende, barocke Kirche des heiligen Johannes des Täufers (eingeweiht 1783) ließ er unberührt und baute ihr gegenüber ein neues, äußerlich gleich aussehendes Haus (die Wohnung des Kaplans). Die absichtliche spiegelbildliche Gegenüberstellung betont stark die Symmetrie der Hauptgebäudefront und führt durch den (einst gepflegten) Garten zum monumentalen Portal, das wie eine durchsichtige Membran den Gebäudekomplex vom Meer teilt. Ein kleiner Bootssteg zeugt davon, dass die Villa auch vom Meer aus erreicht werden konnte. Das beschriebene Architektonische Ganze aus der ersten Hälfte des 19. Jh. ist eines der seltenen neoklassizistischen Kulturdenkmäler an der Adriaküste. Leider ist der Komplex heute unbewohnt, durch unangemessene Anbauten entstellt und dem Verfall überlassen. Die ältesten Spuren seiner Geschichte rühren aus der Antike, als sich an demselben Ort ein römisches Gut befand. Im 5. und 6. Jh. wurde dort von griechischen Mönchen ein Kloster gebaut, in das später, im 9. Jh., die Benediktiner einzogen. Das Kloster wurde Johannes dem Täufer geweiht. Im 13. Jh. wurde es verlassen und ging in den Besitz der Bischöfe von Novigrad über. Im Jahr 1273 schenkte Bischof Nicolo das Kloster der wohlhabenden Familie Sabini aus Koper, die es erneuern ließ. Zu dieser Zeit erhielt es den Namen Kastell Dajla (Castrum Dailae). Als die Sabini ohne Nachfolger blieben, fiel das Kastell den Grafen Grisoni aus Koper zu. In der ersten Hälfte des 19. Jh. erfolgte der erwähnte Umbau des Kastells in eine Landvilla. Nach einer Familientragödie schenkte Graf Francesco Grisoni im Jahr 1835 die Villa den Benediktinern von S. Maria di Praglia (bei Padua), unter der Bedingung, dass sie sich der Erziehung der örtlichen Bevölkerung widmen. Die Benediktiner bezogen die Villa 1860, und sie wurde wieder zum Kloster. Es wirkte bis 1948, als in einem politisch montierten Gerichtsverfahren den Benediktinern ihre Eigentumsrechte entzogen wurden. Bis 1989 diente das ehemalige Kloster als Altersheim und Armenhaus, und seitdem ist es sich selbst überlassen. Die ereignisreiche und lange Geschichte dieses „Villenklosters“ und sein architektonischer Wert gebieten seine Konservierung bzw. Restaurierung und Revitalisierung.
Lapidarium Novigrad
Die Denkmäler des Lapidariums sind Kulturgüter von nationaler Bedeutung. Im Hauptbestand befindet sich 101 Stein, und die Sammlung wurde um die neuen, während der letzten Konservierungsarbeiten in der Krypta gemachten Funde erweitert (hinzu kommt auch die Steindenkmälersammlung Urizzio, die einst im Hof eines Familienhauses stand).
Die Sammlung umfasst architektonische Elemente (Türschwellen, Fensterstürze, Transennen, Wappen u. a.) sowie - zum größeren Teil - liturgisches Inventar (Altarplatten, Ziborienfragmente, Pilaster, Kapitelle u. a.) aus dem 1. bis 18. Jh. Der bedeutendste Teil des Novigrader Lapidariums ist die frühmittelalterliche Sammlung mit dem gut erhaltenen Maurizius- Ziborium vom Ende des 8. Jh., einem der seltenen Beispiele früher karolingischer Kunst in der Region. Zwischen 1964 und 1993 befand sich die Sammlung im Erdgeschoss des Rigo-Palais. Von 1994 bis 1998 war sie in Aufbewahrung, und während dieser Zeit wurden Konservierungsund Renovierungsarbeiten an den Exponaten durchgeführt. Heute befindet sich die wertvolle Sammlung im Lapidarium-Museum, und ihre wichtigsten Stücke sind in seiner ständigen Ausstellung zu sehen. Das Museumsgebäude wurde vom Architekturbüro Randic-Turato aus Rijeka entworfen und 2003-06 gebaut. Sein modernes Baukonzept, das eine gelungene Verbindung zwischen Alt und Neu darstellt, gibt nicht nur einen geeigneten Rahmen für die Ausstellungsstücke ab, sondern trägt auch zur Revitalisierung des Stadtkerns bei.
Patricijska palača Rigo
Die Familie Rigo gehörte zum ursprünglichen Novigrader Adel (seit 1743 führte sie den Grafentitel). Ihre Mitglieder übten jahrhundertelang die wichtigsten öffentlichen Ämter in der Stadt aus.
Auf dem Landsitz der Familie auf der Halbinsel Karpinjan war unter anderen der bekannte Reiseschriftsteller A. Fortis zu Gast. Im Unterschied zu den hinzugezogenen (neuzeitlichen) Adelsfamilien, vernachlässigten die Grafen Rigo die absterbende Stadt ihrer Herkunft nicht. Als authentische Vertreter des Stadtadels finanzierten sie 1770 die Errichtung eines neuen, prunkhaften Palais. Das Gebäude ist ein Beispiel des „mitteleuropäischen Barocks“, der sich vom „theresianischen“ Triest in das istrische Küstenland verbreitete. Die Vorderseite dieses geschlossenen architektonischen Kubus ist durch harmonische Schmuckelemente gegliedert, die an istrischen Palais aus jener Zeit nicht üblich waren. Seit der Sanierung der Front im Jahr 1994 befindet sich im Erdgeschoss die nach der Familie Rigo benannte Galerie für moderne und zeitgenössische Kunst. Fürst Carl Rigo, der das Landhaus der Familie im heutigen Karpinjan bauen ließ, war historischen Aufzeichnungen zufolge Sohn der venezianischen Dichterin und Malerin Maria Giovanna Marcello.
Sipar
In der Peutingerschen Tafel, der ältesten geografischen Karte, wird die Ansiedlung Sepomaia genannt. 876 wurde sie von Domagoj erobert und zerstört. Die Burg Sipar war noch für einige Zeit...
In der Peutingerschen Tafel, der ältesten geografischen Karte, wird die Ansiedlung Sepomaia genannt. 876 wurde sie von Domagoj erobert und zerstört. Die Burg Sipar war noch für einige Zeit nach 1552 bewohnt, als sie von der Familie Rota aus Momjan erworben wurde. Vorher gehörte sie zum Besitz der Familie Bratti in Koper und davor dem Bischof von Triest.
Von den antiken Bauten sind nur wenige Spuren erhalten, darunter das Eingangstor. Die in das Meer hinausragende Landzunge wurde durch die Strandverschiebung im Laufe der Zeit immer dünner. Diese geologische Erscheinung ist dafür verantwortlich, dass sich die Westküste Istriens um ca. einen Millimeter pro Jahr senkt. das sind daher zwei Meter in 2000 Jahren. Dieser Strand war seit vielen Jahren den Anhängern der Freikörperkultur vorbehalten.
Stancija grofova Rigo
Das (spät)barocke, 1750 errichtete Gebäudekomplex befindet sich in Karpinjan, einen Kilometer nordwestlich von Novigrad. Das Landhaus ließ Carlo Rigo bauen, ein Novigrader Adeliger, der tiefe und dauerhafte Spuren im Kulturleben der Stadt hinterließ.
Ursprünglich bestand der Komplex aus dem zentralen Wohnquartier mit vorgelagertem Wasserreservoir und Ställen zu beiden Seiten des von einer überdachten Mauer umschlossenen Innenhofes. Das ursprüngliche architektonische Konzept weiterführend, wurde zwischen den zwei Weltkriegen am nördlichen Hofende ein moderner Betonstall mit Silos hinzugebaut, wie dies infolge der intensiven Bodenbewirtschaftung unter Italien in der Periode des Faschismus häufig vorkam.
Das zentrale Gebäude und eine der beiden Seitenstallungen mit Heuboden sind bis heute intakt geblieben, während das zweite Stallgebäude vor einigen Jahrzehnten in ein Wohnhaus verwandelt wurde. Das Rigo-Landhaus ist ein peripherer, ausgesprochen konsequenter und verhältnismäßig gut erhaltener Zweig des Baustils, der in Koper und Piran unter erheblichem Einfluss Venedigs gepflegt wurde. Die Gebäude befinden sich heute in einem Zustand, der gewiss zu wünschen übrig lässt; doch gerade deshalb ist eine Reihe von Strukturen und Innendekorationen in fast ursprünglicher Form zu sehen.
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Aurora
Kanegra
Kanova
Katoro
Ladin gaj
Laguna Stella Maris
Polynesia
Town beach Umag
Zambratija
Der Strand Zambratija befindet sich im Ort Zambratija (Riviera Umag). Dieser Strand gehört zu der Kategorie: Sand.
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Crkva Sv. Agate
Die Agathenkirche liegt am alten Stadtfriedhof. Mit ihren drei Apsiden ist sie ein Beispiel sakraler Architektur aus der Romanik.
Was sie besonders interessant macht, sind ihre dreischiffige Struktur mit Satteldach sowie ihr spezifischer Altarraum, der um den Chor in der mittleren Apsis verlängert ist. Die Kirche wird auf die Zeit zwischen dem 9. und 13. Jh. datiert. Neben dem angenommenen karolingischen Einfluss sind an der Kirche auch Merkmale der regionalen Sakralarchitektur sichtbar. Im Inneren stehen zwei spätbarocke Skulpturen einheimischer Herkunft (lichtbringende Engel) sowie ein Altarbild der heiligen Agathe. Die Kirche wurde 1993-95 restauriert und konserviert.
Crkva Sv. Antona
Die einschiffige Kirche wurde im Zeitalter der Gotik erbaut und im 17. Jh. erneuert.
Mitte des 19. Jh. wurde der Altarraum vergrößert und zwei Seitenfenster durchbrochen. Dies ist die einzig erhaltene von den einst zahlreichen mittelalterlichen Dorfkirchen in der Umgebung von Novigrad.
Župna crkva
Die Kirche wurde in der Nähe des Hafens an leicht erhöhter Stelle errichtet, vielleicht um Abreisenden Mut zu geben und den Zurückkehrenden Glück zu verheißen. Der ursprüngliche, auf das 11. Jh. zurückgehende Bau, wurde 1826 renoviert.
Wahrscheinlich war das ursprüngliche Aussehen dieses Kultgebäudes so, wie es im Bild von Tintoretto in der linken oberen Ecke gemalt wurde. Das die Kirche früher dreischiffig und daher weitläufiger war, beweist die größere Bedeutung, die dem Ort in der Vergangenheit zukam. Auf der Fassade erinnerte eine Inschrift an den von Papst Alexander III. in Zusammenhang mit der berühmten Schlacht gewährten Ablass. Der Gedenkstein wurde jedoch Ende des 18. Jh. entfernt. 1459 wurde der vollkommene Ablass in einer päpstlichen Bulle durch Pius II. erneuert. Unter dem rechts vom Eingang liegenden Fenster wurde 1877 eine Inschrift zur Erinnerung an den 700. Jahrestag der Schlacht angebracht. Neben dem regularen Klerus widmeten sich der Seelsorge in diesem Gebiet auch die Tertiarier des dalmatinischen Franziskanerordens (seit 1469) und dann der Augustinerorden. Später, zu einem uns nicht genau bekannten Zeitpunkt, wurde die Pfarrei gegründet. Früiher war die Kirche vom Friedhof umgeben. 1946 wurde in der Fassade eine Rosette eingesetzt und der Raum mit Kanzel und Triumphbogen am Presbyterium versehen. Aus dem gleichen Jahr stammen die Fresken der Kirche, die von Francesco Miloš gemalt wurden. Im Kirchenschiff ist Jesus bei der Schlüisselübergabe an Petrus vor dem Hintergrund von Kirche und Pfarrhaus von Savudrija dargestellt. Oben am Triumphbogen sind Franz von Assisi und der hl. Josef abgebildet, die Decke des Presbvteriums zeigt Jesus mit den Aposteln Johannes und Petrus beim Letzten Abendmahl. Die Orgelbrüstung ziert ein Bildnis der hl. Cacilia. Eine neuerliche Renovierung erfolgte 1984. Die Kirche weist drei Altare auf, am Hauptaltar ein Marienbild mit Johannes und Petrus. Auf den Seitenaltaren eine Statute der Unbefleckten Jungfrau Maria und eine Statue des Heiligen Herzen Jesu (diese aus 1935). In der Pfarrkirche sind auch fünf Bilder aufbewahrt. die von Malern der venezianischen Schule ausgeführt wurden. Sie zeigen die hl. Lucia; die hl. Agatha: eine Pieta; das Märtyrium des hl. Johannes; den von Heiligen umgebenen Gekreuzigten. Angeschlossen an das Gebäude der 20 Meter hohe Glockenturm aus dem Jahr 1869. Früher hingen dort drei Glocken, zwei wurden jedoch 1943 beschlagnahmt und nie zurückgegeben. Eine war rund 20 Jahre alt, die Andere stammte aus der venezianischen Glockengießerei Eredi De Poli, wo sie 1754 gegossen wurde. Das Pfarrhaus und die Brunnenbrüstung ziehrt das Wappen des Piraner Bürgermeisters Hieronimus Donato aus dem Jahr 1476.
Župna crkva Sv. Pelagija i sv. Maksima
Die heutige Pfarrkirche (bis 1828 Kathedrale) ist eine dreischiffige Basilika, die zwei unterschiedlichen Theorien zufolge entweder aus dem Frühchristentum oder aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhundert stammt.
Spuren der älteren Perioden sind an der nördlichen Längswand sichtbar, in der 1972 frühchristliche Fensterrahmen entdeckt wurden. Der Kathedralenkomplex umfasste auch eine Taufkapelle und ein Bischofspalais, die in der zweiten Hälfte des 19. Jh. abgerissen wurden. Der alte, an die Kathedralenfront angelehnte Glockenturm wurde 1874 durch einen neuen, frei stehenden Turm ersetzt. Die Kirche wurde in den Jahren 1408, 1580, 1746 und 1775 gründlich erneuert. Im Mittelalter war der Innenraum mit Freskos bemalt, wovon die Fragmente am südlichen Seitenaltar zeugen. Die heutige, neoklassizistische Front wurde 1935 fertig gestellt. Im Inneren der Kirche dominieren das barocke Altar und der erhöhte, tiefe Chor, unter dem sich eine (früh)romanische Krypta befindet.
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Mehr über Umag
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Umag Geschichte
Umag (italienisch Umago) ist eine kroatische Kleinstadt mit Hafen an der Nordwest-Küste Istriens in der Region Buje, nur wenige Kilometer von der kroatisch-slowenischen Grenze entfernt. Der Name Umag wurde erstmals im 7. Jahrhundert von einem unbekannten Bürger aus Ravenna erwähnt, jedoch hat die Stadt schon zu römischen Zeiten existiert. Dafür sprechen zahlreiche römische Relikte, wie eine Villa rustica, die überall an der Küste entdeckt wurden. Die Geschichte der Stadt ist eng verbunden mit der Siedlung Sipar, deren Ruinen sich an einer Meeresengstelle sechs Kilometer nördlich von Umag finden. Im 9. Jahrhundert wurde die Sipar-Siedlung durch einfallende Neretva Piraten zerstört. Nach der römischen Zeit, die durch Wohlstand und Wachstum gekennzeichnet war, folgte eine Zeit der Unsicherheit, eben auch ausgelöst durch ständige Angriffe, aber auch Seuchen wie Malaria und Cholera, was zu einer starken Bevölkerungsabnahme führte.
Vom 6. bis zum 8. Jahrhundert geriet Umag unter byzantinische Herrschaft. Später, mit dem Aufstieg Venedigs, welche ganz Istrien kontrollieren wollten, mussten Umag und andere Städte ihre Treue Venedig zusagen. Dazu kam es 1269, wobei der Bund bis 1797 andauerte. Venedig ernannte dabei adlige Einwohner als Statthalter von Umag. Herrscher in Venedig dazu veranlasste, Siedler in das Gebiet zu senden. Dabei sollten vor allem Gebiete gestärkt werden, die durch türkische Invasionen bedroht waren. Während der Jahrhunderte in Abhängigkeit von Venedig war die Wirtschaft Umags von Landwirtschaft bestimmt. Mit dem Ende der Republik Venedig wurde Umag sowie die gesamte östliche Adriaküste französisch. Dies änderte sich erst 1815, als das Gebiet bis 1918 an Österreich-Ungarn fiel. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Istrien Teil Italiens. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam es zur Einführung des Freien Territoriums Triest, wobei Umag Teil davon wurde und von der jugoslawischen Armee regiert wurde. Schließlich wurde Umag Teil der Sozialistischen Republik Kroatiens. 1993 wurde Umag nach der Einführung der lokalen Verwaltung eine unabhängige Gemeinde (općina); 1997 erhielt sie dann die Status einer Stadt (grad).
Umag Kultur

Umag hält zwei wichtige Galerien über die Geschichte der Stadt und Kultur: Galerie Marin und Galerie Dante Marino Cetina. Außerdem organisiert die Stadt viele Festivals unterschiedliche Inhalte für jeden während des ganzen Jahres. Hier sind einige weltweit Verbreitung: Das Internationale Festival der Kammermusik Theater als Golden Lion bekannt; International Festival in Organen wie der Organum Histriae Umag bekannt, und International Organ des Wettbewerbs; International Literary Symposium und The Literary and Science Meeting Forum Tomizza. Diese Feste sind in den stilleren und in schwerwiegender Weise angeordnet, neben die anderen Festivals auf den Straßen der Stadt bietet.
Umag – Freizeitangebot

Umag hat viele Orte wo man Spaß und Unterhaltung für jedermann finden kann. Es bietet Restaurants, Tavernen, Hotels Terrassen mit Live-Musik, Kaffee-Bars und ähnlichen Orten. Außerdem bietet es traditionelle Feste, wenn die Party dauert bis zum Morgenlicht. Mehr friedlichen Veranstaltungen sind die Konzerte der klassischen Musik, die in der Pfarrkirche stattfindet. Außerdem hat Umag ein Casino im Hotel Kristal und Casino Solei in dem gleichen Namen Hotel. Angesichts Clubs und Bars, Umag Angebote: Bar Planet und Bar American, Cocktail / Disco Bar Daylight, die auch die Open-Air-Bar und Night Bar im Hotel Solei. Im Stella Maris und Katoro Siedlungen sind öffentliche Schwimmbäder und Amphitheater geöffnet. Viele Sport-und Freizeit-Programme und Funktionen sind in Umag angeboten. Die Stadt hat eine große Auswahl an Sportarten wie Tennis, Wasserski, Windsurfen, Unterwasserjagd, Bowling, Segeln, Tauchen, Minigolf, Basketball, Volleyball, Handball, Fuß-ball, Freeclimbing, Radfahren, Paragleiten, Reiten, , Bootsverleih, Jogging, Surfen Bord und vieles mehr. Aber die wichtigste und beliebteste Sportart der Stadt ist Tennis. Umag ist der Gastgeber des ATP-Turniere, weltweit bekannt, wenn alle die besten internationalen und Heimat Spielern konkurrieren. Allerdings können Sie Tennis nur so zum Spaß und Entspannung spielen, weil Umag verfügt über 50 Tennisplätze, oder können Sie sich entspannen und in den internationalen Turnieren genießen. Während der ATP sind viele Konzerte mit verschiedenen Sängern und Parteien mit dem internationalen und Home DJ-s organisiert. Umag bietet Ausflüge und verschiedene Touren wie: Panoramic Flüge; Bergstraße Buje-Buzet-Brest zum Spazierengehen und Wandern Liebhaber; Boat Picknick: Boat Aqua Vision entdecken die faszinierende Unterwasserwelt; Canu Rafting oder Ausflüge in die NP Brijuni, Plitvicer Seen, Venedig, Motovun, Postojna-Lipica, Pula und Rovinj.
Umag – Unterhaltungen und Veranstaltungen
Für diejenigen, die die ganze Nacht Party möchten, gibt es zahlreiche Veranstaltungen wie: Traditionelles Open University Ante Babic, die das Zentrum der Kultur-und Kunst-Events ist; Die Flowers Fair in der Stadt Küste, die erste Mai Fest; ARTUM die Multimedia Spektakel; Stella Maris, die Motorräder Begegnung; Amphora Cup, die Yacht Regatta, die Marathon am Riviera; die Fischerei Nights; Umag Regatten; Der Patron Tag, Hl. Pelegrin; Street Basketball, istrischen Dorf Nights; Adria Cup im Fußball , The Lavender Day; Die Antique Workshops; Salsa Party; Straße Way Umag Circus Nights und vieles mehr.
Umag – Service Information
Regional Vornummer 052
Polizei 192 / 533-444;
Feuerwehr 193;
Notfall 194;
Busbahnhof 741-817;
Flughafen Pula 550-900;
Krankenhaus 702-202;
Hafen 741-662;
Touristverband 741-363;
Bahnhof Pula 541-733;
Allgemeine Informationen 981.
Umag – Wie kommt man
Sie können Umag aus vielen Richtungen erreichen wie: mit dem Bus ist Umag mit der Stad Poreč verbunden , mit dem Zug -die nächsten Bahnhöfe sind in Rijeka oder Pula;mit dem Flugzeug – die nächsten Flughäfen sind auf der Insel Krk und in Pula; mit dem Schiff zu den wichtigsten Häfen oder mit dem persönliche Boot zu den kleineren Häfen oder Marinas in der Stadt; mit dem persönlichen Fahrzeug kann man Umag über einen eigenen Ausgang auf der istrischen Y, die Hauptstraße, die alle den größten Ort in Istrien verbindet, erreicht werden.