Entdecken Sie das Reiseziel Novigrad
Der Stadthafen Mandrač (Novigrad, Istrien)
Stadthafen, die beliebte Mandrač, in der Geschichte war das Zentrum vom das Leben in Novigrad ,als ein kleines Fischerdorf. In der Vergangenheit, war es das Zentrum des Wirtschaftslebens, und heute hat es den Status eines Fischereihafens beibehalten und verbindet die Menschen mit dem Meer. Daher ist Mandrač ein von den wichtigsten Symbole von Novigrad, und es gibt der Stadt einen erkennbaren mediterranen Charme.
Stadtmauern Novigrad (Istria)
Das historische Zentrum der Stad war einmal ganz von den Stadtmauern umgeben und heute bleiben Spüren als Wahrzeichen der Stadt. Im 13. Jahrhundert, mit dem Fall der Stadt und unter der Herrschaft von Venedig, wurden die Wände auf den Resten der spätantiken Befestigungen umgebaut. Die Wände wurden immer wieder erneuert. Eine ältere viereckige Turm steht neben dem ehemaligen Stadttor, aber die runden Türme aus der Renaissance stammen. Dank seiner Mauer, ist die Stadt Novigrad ein Mitglied der internationalen Vereinigung WTFC. Stadtmauern Novigrad Info
Novigrad Lapidarium (Novigrad, Istrien)
Die Sammlung des Museums zeigt die Vielfalt der architektonischen Komponenten des steinernen Denkmälern aus der Antike und Mittelalter. Das Lapidarium zeigt eine reiche Sammlung mit 93 Steindenkmälern. Mauritius Ziborium aus dem frühen Mittelalter ist ein vom seltenen Beispiele des frühen Caroline Kunst und präsentiert den wichtigsten Teil des Lapidarium. 1994 wurden die Denkmäler vollständig repariert und konserviert.
Der Glockenturm (Novigrad, Istrien)
Der freistehende Glockenturm neben der Pfarrkirche des Hl.Pelagius und Hl.Maximilian wurde 1883 erbaut und nach dem Vorbild des Glockenturms der Markuskirche in Venedig. Auf dem pyramidenförmigen Turm dominiert die Steinfigur des Hl.Pelagius, der Stadtschutzpatron, der dort im Jahre 1913 gelegt wurde. Die Statue ist aus Holz und mit einem Bronze-Blech. Während der Sommermonate können die Besucher auf den Glockenturm steigen, aus dem es eine schöne Aussicht auf die Novigrad Riviera gibt. Der Glockenturm Novigrad Info
Belvedere Novigrad
Die einzige Loggia in ganz Istrien, die am Meeresufer liegt. Sie ruht wahrscheinlich auf der älteren Struktur der Verteidigungsmauern (den Trümmern eines Turms).
Es wird angenommen, dass die Loggia im 16. Jh. gebaut wurde, und in den Jahren 1860 und 1930 wurde sie erneuert. Ursprünglich hatte sie ein Walmdach. Westlich neben der Loggia befindet sich der gewölbte Durchgang Porta a marina, der zum Meer herab führt. Der Bogen trägt im Schlussstein das Datum 1649, doch die ganze Konstruktion wurde im 19. Jahrhundert, als der neue Stadtpark eingerichtet wurde, aus dem nordwestlichen Teil der Stadt dorthin übertragen.
Bifora
Als 1994 der Verputz von der Front des Gebäudes am Trg Pozzetto abgeschlagen wurde, kam das spätgotische zweiflügelige, durch eine Mittelsäule gegliederte Fenster zum Vorschein.
Es handelt sich dabei um ein Spolium, ein nachträglich eingebautes, wahrscheinlich aus einer der mittelalterlichen Kirchen innerhalb der Stadtmauern stammendes.
Ciborij biskupa Mauricija
Das sechsseitige Ziborium (Altarüberbau) stand in der Taufkapelle neben der Novigrader Kathedrale. Wie es früher aussah, ist aus einer Zeichnung von L. Dufourny (1754-1818) ersichtlich, der es in baufälligem Zustand vorfand (daher ist die Rekonstruktion des fragmentarischen Ziboriums nicht ganz eindeutig).
In der die Bögen entlanglaufenden Inschrift steht der Name des Bischofs Maurizius, der das Ziborium in Auftrag gab. Als Bischof von Istrien wird Maurizius in einem Brief des Papstes Hadrian an Karl den Großen (datiert 776/780) erwähnt, was auch über die Entstehungszeit des Ziboriums Aufschluss gibt. Die Komposition und Auswahl der Motive in den Reliefverzierungen sind für Ziborien im allgemeinen, vor allem aber für diejenigen aus Veneto und Friaul charakteristisch. Das Maurizius- Ziborium, ohne seinesgleichen in Istrien, wurde in einer Werkstatt hergestellt, die sich in Cividale befunden haben muss, und stellt den letzten Nachklang der „Liutprander Renaissance“ dar, der Langobardenkunst am neuen karolingischen Hof.
City walls Novigrad
Der historische Stadtkern war rundherum von Mauern umgeben, deren Verlauf heute nur noch durch ihre Überreste angedeutet ist. Im 13 Jh., als die Stadt samt ihrer Umgebung an Venedig fiel, wurden sie auf den Ruinen - wie allgemein angenommen - spätantiker Befestigungen errichtet.
Sie waren das Werk der örtlichen Baumeister, die in langwieriger und hartnäckiger Arbeit zuerst niedrige Verteidigungsanlagen bauten, um danach auf ihre althergebrachte Weise die hohen Mauern aus behauenem Bruchstein mit den charakteristischen Zinnen zu errichten. Die Mauern wurden mehrmals erneuert. Der ältere viereckige Turm steht neben dem einstigen Stadttor, während die Rundtürme aus der Renaissance stammen. Die letzte Sanierung der Mauerreste neben Prolaz Venecija und dem Brolo-Park fand 2004/05 statt.
Kripta
Hinter dem Hauptaltar der Pelagiuskirche liegt eine halb eingegrabene (früh)romanische Krypta, die einzige ihrer Art in Istrien und eine der wenigen in ganz Kroatien.
Die Krypta ist dreischiffig, mit starken Kreuzgewölben und zwei kleinen, überwölbten Räumen in den toten Ecken. Im zentralen Teil steht die Confessio (Raum mit Heiligengrab), die eine Inschrift mit dem Namen des Bischofs Adam aus dem Jahr 1146 trägt. In den 1895 durchgeführten archäologischen Untersuchungen, in denen versucht wurde, die Fundamente der frühchristlichen Basilika zu ermitteln, wurden in der Krypta zahlreiche Fragmente liturgischen Inventars aus dem (frühen) Mittelalter gefunden. Sie sind heute im Novigrader Museum ausgestellt.
Das Lapidarium wurde auch durch weitere, in den Renovierungsarbeiten 1996-99 gemachte Funde vervollständigt. Diese gaben neue Aufschlüsse über die Entstehung der Krypta, der Pelagiuskirche und der Stadt selbst. Typologisch ist die Novigrader Krypta mit derjenigen in Aquileia verwandt und wird daher in das Ende des 8. und den Anfang des 9. Jh. datiert.
Ladanjska palača / Samostan u Dajli
Im Ort Dajla liegt am Meeresufer ein wertvoller architektonischer Komplex, der durch seine harmonische Schönheit und lange, bewegte Geschichte sowohl Fachleute als auch zufällige Passanten anspricht.
Sein heutiges Aussehen erhielt der Komplex 1839, nach Plänen des französischen Architekten Le Terrier de Manetot. Der Herkunft seines Architekten verdankt das Palais von Dajla sein französisches neoklassizistisches Aussehen, einzigartig in Istrien. An der Stelle des alten, viereckigen Gebäudes mit Türmen an jeder der Ecken, das von jeher das Kastell genannt wurde, spross ein elegantes, rechteckiges Haus mit zwei Stockwerken, an der Vorderseite von zwei beinahe identischen Gebäuden flankiert. De Manetot respektierte nämlich die vorhergehende Stilepoche: Die östlich des Kastells liegende, barocke Kirche des heiligen Johannes des Täufers (eingeweiht 1783) ließ er unberührt und baute ihr gegenüber ein neues, äußerlich gleich aussehendes Haus (die Wohnung des Kaplans). Die absichtliche spiegelbildliche Gegenüberstellung betont stark die Symmetrie der Hauptgebäudefront und führt durch den (einst gepflegten) Garten zum monumentalen Portal, das wie eine durchsichtige Membran den Gebäudekomplex vom Meer teilt. Ein kleiner Bootssteg zeugt davon, dass die Villa auch vom Meer aus erreicht werden konnte. Das beschriebene Architektonische Ganze aus der ersten Hälfte des 19. Jh. ist eines der seltenen neoklassizistischen Kulturdenkmäler an der Adriaküste. Leider ist der Komplex heute unbewohnt, durch unangemessene Anbauten entstellt und dem Verfall überlassen. Die ältesten Spuren seiner Geschichte rühren aus der Antike, als sich an demselben Ort ein römisches Gut befand. Im 5. und 6. Jh. wurde dort von griechischen Mönchen ein Kloster gebaut, in das später, im 9. Jh., die Benediktiner einzogen. Das Kloster wurde Johannes dem Täufer geweiht. Im 13. Jh. wurde es verlassen und ging in den Besitz der Bischöfe von Novigrad über. Im Jahr 1273 schenkte Bischof Nicolo das Kloster der wohlhabenden Familie Sabini aus Koper, die es erneuern ließ. Zu dieser Zeit erhielt es den Namen Kastell Dajla (Castrum Dailae). Als die Sabini ohne Nachfolger blieben, fiel das Kastell den Grafen Grisoni aus Koper zu. In der ersten Hälfte des 19. Jh. erfolgte der erwähnte Umbau des Kastells in eine Landvilla. Nach einer Familientragödie schenkte Graf Francesco Grisoni im Jahr 1835 die Villa den Benediktinern von S. Maria di Praglia (bei Padua), unter der Bedingung, dass sie sich der Erziehung der örtlichen Bevölkerung widmen. Die Benediktiner bezogen die Villa 1860, und sie wurde wieder zum Kloster. Es wirkte bis 1948, als in einem politisch montierten Gerichtsverfahren den Benediktinern ihre Eigentumsrechte entzogen wurden. Bis 1989 diente das ehemalige Kloster als Altersheim und Armenhaus, und seitdem ist es sich selbst überlassen. Die ereignisreiche und lange Geschichte dieses „Villenklosters“ und sein architektonischer Wert gebieten seine Konservierung bzw. Restaurierung und Revitalisierung.
Lapidarium Novigrad
Die Denkmäler des Lapidariums sind Kulturgüter von nationaler Bedeutung. Im Hauptbestand befindet sich 101 Stein, und die Sammlung wurde um die neuen, während der letzten Konservierungsarbeiten in der Krypta gemachten Funde erweitert (hinzu kommt auch die Steindenkmälersammlung Urizzio, die einst im Hof eines Familienhauses stand).
Die Sammlung umfasst architektonische Elemente (Türschwellen, Fensterstürze, Transennen, Wappen u. a.) sowie - zum größeren Teil - liturgisches Inventar (Altarplatten, Ziborienfragmente, Pilaster, Kapitelle u. a.) aus dem 1. bis 18. Jh. Der bedeutendste Teil des Novigrader Lapidariums ist die frühmittelalterliche Sammlung mit dem gut erhaltenen Maurizius- Ziborium vom Ende des 8. Jh., einem der seltenen Beispiele früher karolingischer Kunst in der Region. Zwischen 1964 und 1993 befand sich die Sammlung im Erdgeschoss des Rigo-Palais. Von 1994 bis 1998 war sie in Aufbewahrung, und während dieser Zeit wurden Konservierungsund Renovierungsarbeiten an den Exponaten durchgeführt. Heute befindet sich die wertvolle Sammlung im Lapidarium-Museum, und ihre wichtigsten Stücke sind in seiner ständigen Ausstellung zu sehen. Das Museumsgebäude wurde vom Architekturbüro Randic-Turato aus Rijeka entworfen und 2003-06 gebaut. Sein modernes Baukonzept, das eine gelungene Verbindung zwischen Alt und Neu darstellt, gibt nicht nur einen geeigneten Rahmen für die Ausstellungsstücke ab, sondern trägt auch zur Revitalisierung des Stadtkerns bei.
Patricijska palača Rigo
Die Familie Rigo gehörte zum ursprünglichen Novigrader Adel (seit 1743 führte sie den Grafentitel). Ihre Mitglieder übten jahrhundertelang die wichtigsten öffentlichen Ämter in der Stadt aus.
Auf dem Landsitz der Familie auf der Halbinsel Karpinjan war unter anderen der bekannte Reiseschriftsteller A. Fortis zu Gast. Im Unterschied zu den hinzugezogenen (neuzeitlichen) Adelsfamilien, vernachlässigten die Grafen Rigo die absterbende Stadt ihrer Herkunft nicht. Als authentische Vertreter des Stadtadels finanzierten sie 1770 die Errichtung eines neuen, prunkhaften Palais. Das Gebäude ist ein Beispiel des „mitteleuropäischen Barocks“, der sich vom „theresianischen“ Triest in das istrische Küstenland verbreitete. Die Vorderseite dieses geschlossenen architektonischen Kubus ist durch harmonische Schmuckelemente gegliedert, die an istrischen Palais aus jener Zeit nicht üblich waren. Seit der Sanierung der Front im Jahr 1994 befindet sich im Erdgeschoss die nach der Familie Rigo benannte Galerie für moderne und zeitgenössische Kunst. Fürst Carl Rigo, der das Landhaus der Familie im heutigen Karpinjan bauen ließ, war historischen Aufzeichnungen zufolge Sohn der venezianischen Dichterin und Malerin Maria Giovanna Marcello.
Sipar
In der Peutingerschen Tafel, der ältesten geografischen Karte, wird die Ansiedlung Sepomaia genannt. 876 wurde sie von Domagoj erobert und zerstört. Die Burg Sipar war noch für einige Zeit...
In der Peutingerschen Tafel, der ältesten geografischen Karte, wird die Ansiedlung Sepomaia genannt. 876 wurde sie von Domagoj erobert und zerstört. Die Burg Sipar war noch für einige Zeit nach 1552 bewohnt, als sie von der Familie Rota aus Momjan erworben wurde. Vorher gehörte sie zum Besitz der Familie Bratti in Koper und davor dem Bischof von Triest.
Von den antiken Bauten sind nur wenige Spuren erhalten, darunter das Eingangstor. Die in das Meer hinausragende Landzunge wurde durch die Strandverschiebung im Laufe der Zeit immer dünner. Diese geologische Erscheinung ist dafür verantwortlich, dass sich die Westküste Istriens um ca. einen Millimeter pro Jahr senkt. das sind daher zwei Meter in 2000 Jahren. Dieser Strand war seit vielen Jahren den Anhängern der Freikörperkultur vorbehalten.
Stancija grofova Rigo
Das (spät)barocke, 1750 errichtete Gebäudekomplex befindet sich in Karpinjan, einen Kilometer nordwestlich von Novigrad. Das Landhaus ließ Carlo Rigo bauen, ein Novigrader Adeliger, der tiefe und dauerhafte Spuren im Kulturleben der Stadt hinterließ.
Ursprünglich bestand der Komplex aus dem zentralen Wohnquartier mit vorgelagertem Wasserreservoir und Ställen zu beiden Seiten des von einer überdachten Mauer umschlossenen Innenhofes. Das ursprüngliche architektonische Konzept weiterführend, wurde zwischen den zwei Weltkriegen am nördlichen Hofende ein moderner Betonstall mit Silos hinzugebaut, wie dies infolge der intensiven Bodenbewirtschaftung unter Italien in der Periode des Faschismus häufig vorkam.
Das zentrale Gebäude und eine der beiden Seitenstallungen mit Heuboden sind bis heute intakt geblieben, während das zweite Stallgebäude vor einigen Jahrzehnten in ein Wohnhaus verwandelt wurde. Das Rigo-Landhaus ist ein peripherer, ausgesprochen konsequenter und verhältnismäßig gut erhaltener Zweig des Baustils, der in Koper und Piran unter erheblichem Einfluss Venedigs gepflegt wurde. Die Gebäude befinden sich heute in einem Zustand, der gewiss zu wünschen übrig lässt; doch gerade deshalb ist eine Reihe von Strukturen und Innendekorationen in fast ursprünglicher Form zu sehen.
10
Karpinjan
Laguna
Maestral
Mareda
Sirena
Town beach Novigrad
06
Crkva Sv. Agate
Die Agathenkirche liegt am alten Stadtfriedhof. Mit ihren drei Apsiden ist sie ein Beispiel sakraler Architektur aus der Romanik.
Was sie besonders interessant macht, sind ihre dreischiffige Struktur mit Satteldach sowie ihr spezifischer Altarraum, der um den Chor in der mittleren Apsis verlängert ist. Die Kirche wird auf die Zeit zwischen dem 9. und 13. Jh. datiert. Neben dem angenommenen karolingischen Einfluss sind an der Kirche auch Merkmale der regionalen Sakralarchitektur sichtbar. Im Inneren stehen zwei spätbarocke Skulpturen einheimischer Herkunft (lichtbringende Engel) sowie ein Altarbild der heiligen Agathe. Die Kirche wurde 1993-95 restauriert und konserviert.
Crkva Sv. Antona
Die einschiffige Kirche wurde im Zeitalter der Gotik erbaut und im 17. Jh. erneuert.
Mitte des 19. Jh. wurde der Altarraum vergrößert und zwei Seitenfenster durchbrochen. Dies ist die einzig erhaltene von den einst zahlreichen mittelalterlichen Dorfkirchen in der Umgebung von Novigrad.
Župna crkva
Die Kirche wurde in der Nähe des Hafens an leicht erhöhter Stelle errichtet, vielleicht um Abreisenden Mut zu geben und den Zurückkehrenden Glück zu verheißen. Der ursprüngliche, auf das 11. Jh. zurückgehende Bau, wurde 1826 renoviert.
Wahrscheinlich war das ursprüngliche Aussehen dieses Kultgebäudes so, wie es im Bild von Tintoretto in der linken oberen Ecke gemalt wurde. Das die Kirche früher dreischiffig und daher weitläufiger war, beweist die größere Bedeutung, die dem Ort in der Vergangenheit zukam. Auf der Fassade erinnerte eine Inschrift an den von Papst Alexander III. in Zusammenhang mit der berühmten Schlacht gewährten Ablass. Der Gedenkstein wurde jedoch Ende des 18. Jh. entfernt. 1459 wurde der vollkommene Ablass in einer päpstlichen Bulle durch Pius II. erneuert. Unter dem rechts vom Eingang liegenden Fenster wurde 1877 eine Inschrift zur Erinnerung an den 700. Jahrestag der Schlacht angebracht. Neben dem regularen Klerus widmeten sich der Seelsorge in diesem Gebiet auch die Tertiarier des dalmatinischen Franziskanerordens (seit 1469) und dann der Augustinerorden. Später, zu einem uns nicht genau bekannten Zeitpunkt, wurde die Pfarrei gegründet. Früiher war die Kirche vom Friedhof umgeben. 1946 wurde in der Fassade eine Rosette eingesetzt und der Raum mit Kanzel und Triumphbogen am Presbyterium versehen. Aus dem gleichen Jahr stammen die Fresken der Kirche, die von Francesco Miloš gemalt wurden. Im Kirchenschiff ist Jesus bei der Schlüisselübergabe an Petrus vor dem Hintergrund von Kirche und Pfarrhaus von Savudrija dargestellt. Oben am Triumphbogen sind Franz von Assisi und der hl. Josef abgebildet, die Decke des Presbvteriums zeigt Jesus mit den Aposteln Johannes und Petrus beim Letzten Abendmahl. Die Orgelbrüstung ziert ein Bildnis der hl. Cacilia. Eine neuerliche Renovierung erfolgte 1984. Die Kirche weist drei Altare auf, am Hauptaltar ein Marienbild mit Johannes und Petrus. Auf den Seitenaltaren eine Statute der Unbefleckten Jungfrau Maria und eine Statue des Heiligen Herzen Jesu (diese aus 1935). In der Pfarrkirche sind auch fünf Bilder aufbewahrt. die von Malern der venezianischen Schule ausgeführt wurden. Sie zeigen die hl. Lucia; die hl. Agatha: eine Pieta; das Märtyrium des hl. Johannes; den von Heiligen umgebenen Gekreuzigten. Angeschlossen an das Gebäude der 20 Meter hohe Glockenturm aus dem Jahr 1869. Früher hingen dort drei Glocken, zwei wurden jedoch 1943 beschlagnahmt und nie zurückgegeben. Eine war rund 20 Jahre alt, die Andere stammte aus der venezianischen Glockengießerei Eredi De Poli, wo sie 1754 gegossen wurde. Das Pfarrhaus und die Brunnenbrüstung ziehrt das Wappen des Piraner Bürgermeisters Hieronimus Donato aus dem Jahr 1476.
Župna crkva Sv. Pelagija i sv. Maksima
Die heutige Pfarrkirche (bis 1828 Kathedrale) ist eine dreischiffige Basilika, die zwei unterschiedlichen Theorien zufolge entweder aus dem Frühchristentum oder aus der zweiten Hälfte des 8. Jahrhundert stammt.
Spuren der älteren Perioden sind an der nördlichen Längswand sichtbar, in der 1972 frühchristliche Fensterrahmen entdeckt wurden. Der Kathedralenkomplex umfasste auch eine Taufkapelle und ein Bischofspalais, die in der zweiten Hälfte des 19. Jh. abgerissen wurden. Der alte, an die Kathedralenfront angelehnte Glockenturm wurde 1874 durch einen neuen, frei stehenden Turm ersetzt. Die Kirche wurde in den Jahren 1408, 1580, 1746 und 1775 gründlich erneuert. Im Mittelalter war der Innenraum mit Freskos bemalt, wovon die Fragmente am südlichen Seitenaltar zeugen. Die heutige, neoklassizistische Front wurde 1935 fertig gestellt. Im Inneren der Kirche dominieren das barocke Altar und der erhöhte, tiefe Chor, unter dem sich eine (früh)romanische Krypta befindet.
04

Mehr über Novigrad
Erfahren Sie mehr
Novigrad Geschichte
Der städtische Kern befindet sich auf der kleinen Halbinsel, die noch im 18.Jh eine Insel war. Wegen kontinuirlicher Bedrohungen, Angriffe und Plünderungen wurde in der römischen Zeit eine Siedlung errichtet, ein „castrum“, genannt Neapolis, die man in schriftlichen Dokumenten schon damals in der Antike erwähnte. Im 5. Jahrhundert wurde es zum Zentrum der Diözese, aber auch ein wichtiges politisches und wirtschaftliches Zentrum. Im 6. und 7. Jahrhundert herrschten die Byzantiner über dieses Gebiet. Die Deutschen übernahmen die Macht vom 10. bis zum Ende des 12. Jahrhunderts.
Das Mittelalter war eine schwierige Epoche wegen der häufigen Angriffe, aber auch Epidemien der Pest und Malaria. Am Ende des 13. Jahrhunderts begann die Herrschaft Venedigs, die bis zum Ende des 18. Jahrhunderts dauerte. Danach wurde bald von den Habsburgern abgelöst, die hier bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts blieben.Schon im Jahre 1896 hatte Novigrad zewi Hotelkomplexe, ein eingerichteter Badestrand wird bereits zwei Jahre davor gennant. Danach wechselten die Machthaber wieder, und die Stadt fiel an Italien. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs kam Novigrad zu Jugoslawien. Die Bevölkerung betrieb bis zu den 60-ger Jahren Fischfang, Landwirtschaft und Industrie, doch dann wandte sie sich dem neuen Wirtschaftszweig zu – dem Tourismus, der heute als ihr Haupterwerbszweig gilt. Im Jahr 1991 wurde Novigrad ein Bestandteil der selbständigen Republik Kroatien.
Novigrad Kultur

Wie auch andere Tourismusorte an der istrischen Küste, biete Novigrad verschiedene Kultur-,Gastgewerbe-, Sport-, Rekreations- und Unterhaltungsangebote. Zu den kulturellen Sehenswürdigkeiten in Novigrad zählen besonders das Museum „Gallerion“ und der Palazzo Rigo. Im Palazzo befindet sich eine kleine Kunstgalerie, in dem unter anderem römische Grabsteine ausgestellt werden. Das 2005 eröffnete Museum „Gallerion“ bietet eine interessanten Einblick in die Geschichte Novigrads. Neben Exponaten aus der Antike, Gefäßen und Münzen aus der griechischen und römischen Epoche, zeigt das Museum Exponate aus der österreichisch-ungarischen Marine.
Am Ortsausgang unmittelbar neben dem Friedhof befinden sich die kleine Kirche der Heiligen Agathe aus dem 11. Jahrhundert und die Kirche der gesegneten Jungfrau von Karmel, die einzige orthodoxe Kirche in Novigrad. Bekannt sie die Novigrader Tourismusfeste und das Sommerjazzfestival.
Novigrad – Freizeitangebot

Novigrad ist berühmt für seine verschiedenen historischen Stätten. Sie können das Novigrad Lapidarium (eine reiche Sammlung des Museums von 93 Steindenkmäler aus der Antike sowie die späten Mittelalter) besuchen, die Pfarrkirche des Hl. Pelagius und Hl. Maximus (dreischiffige Basilika, erhalten ihre ursprüngliche Form, Rigo Palast (erbaut im Jahre 1760, das Haus der Patrizierfamilie Rigo, mitteleuropäischen Barock), Belvedere (Lodge erbaut im 16. Jahrhundert), Stadtmauer (erbaut im 13. Jahrhundert ), Kirche der Hl.Agatha (romantische Gebäude, das im 9. Jahrhundert erbaut wurde), Dajla Burg (Landhaus-Kloster) und zahlreiche andere historische Gebäude. Novigrad bietet unzählige Feste und Veranstaltungen im Sommer. Einige der bekanntesten sind: Cultural Sommer Novigrad (Spaß und kulturelle Geschehen von 10.06.-31.08.), Gnam Gnam Festival (Gastronomie Festival, das Fischgerichte am 9. Juli bietet), Novigrad Musik Nächte (14.-15.07.) Fischer Nacht und des Hl. Pelagius Fest (26.08.-28.08.). während des Aufenthalts in Novigrad, können Sie viele interessante Ausflüge machen- Sie können die kleinen Inseln besuchen, historische Städte. Sport und Aktivurlaub-Liebhaber können Handball, Basketball, Radfahren, Tennis, Fußball, Beachvolleyball und verschiedene Arten von Wassersport genießen.
Novigrad – Unterhaltungen und Veranstaltungen
Eine Möglichkeit für ein schönes Wochenende von Sport und Erholung ist das Veranstaltung „Istrien Granfondo“, einen großen Herbst- Marathonlauf, der beginnt und endet an der Küste Istriens Städten Umag und Novigrad. Das Rennen impliziert viele Freiwillige Kandidaten, die von fit Mitgliedern zu Familien und Casual-Freizeit-Renner.
Dann, seit 1995 wird auf dem Großen Platz in Novigrad im Sommer das Festival Namens ‚Music Nights‘ veranstalltet. Weltbekannte Künstler der Jazz-Szene treten bei diesem Novigrader Festival auf. Im July versammeln sich in Novigrad die Blues – Größen der Zeit, Das Festival bringt durch die Organisation der Novigrader Volkshochschule bedeutende Musiker der Welt-Blues Szene.
Novigrad – Service Information
Regional Vornummer 052
Polizei 192;
Feuerwehr 193;
Notfall 194;
Busbahnhof 757-660;
Flughafen Pula 550-900;
Krankenhaus 757-544;
Hafen 811-132;
Touristverband 757-075;
Bahnhof Pula 541-733;
Allgemeine Informationen 981.
Novigrad – Wie kommt man
Sie können Novigrad aus vielen Richtungen erreichen wie: mit dem Bus ist Novigrad mit der Stad Poreč verbunden , mit dem Zug -die nächsten Bahnhöfe sind in Rijeka oder Pula;mit dem Flugzeug – die nächsten Flughäfen sind auf der Insel Krk und in Pula; mit dem Schiff zu den wichtigsten Häfen oder mit dem persönliche Boot zu den kleineren Häfen oder Marinas in der Stadt; mit dem persönlichen Fahrzeug kann man Novigrad über einen eigenen Ausgang auf der istrischen Y, die Hauptstraße, die alle den größten Ort in Istrien verbindet, erreicht werden.